Stimmen zum 20. Jahrestag der Vereinsgründung

Christian Liebigs Familie, Freunden, Kolleginnen und Wegbegleiter melden sich zu Wort.

Lesen Sie auch die ausführlichen Hintergründe zu Christian Liebigs Leben und Arbeit.

„Christian war mit Leib und Seele Reporter. Wir haben aus Trauer um ihn eine Leidenschaft für Hilfe auf Augenhöhe geschaffen. Das wäre in seinem Sinne gewesen, dessen bin ich sicher. Das gab und gibt mir Kraft und Energie. Genauso wie die herzliche Freude der Kinder und ihrer Familien in Malawi, die ich bei meinen jährlichen Besuchen erfahre. Ich bin unendlich stolz darauf, was unser Team in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit unseren großzügigen Unterstützerinnen und Unterstützern erreicht hat.“

„Christians Passion war Afrika. Das Schicksal der Menschen in den ärmsten Ländern, besonders das der Kinder, hat ihn sehr berührt. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass er mir einmal erzählte, wenn man in die strahlenden Augen der Kinder blickt, vergisst man das nie wieder, es lässt einen nicht mehr los. Auch wenn Christian nicht mehr in meinem Leben ist, so wird er doch immer einen Platz in meinem Herzen haben und darin weiterleben. Den Verein, den wir nach seinem tragischen Tod gegründet haben, ist ein großer Trost für mich. So wird sein Traum erfüllt, für die Entwicklungshilfe zu arbeiten. Ich weiß, die Arbeit der Christian-Liebig-Stiftung e.V. ist ganz in seinem Sinne.“

„Ich bin begeistert über die Arbeit der Christian-Liebig-Stiftung. Dass es immer vorwärts geht. Christian Liebig hätte seine Freude daran. Ich denke in diesen Tagen oft an mein letztes Gespräch mit ihm.“

Martin Weiss

„Mir ist die Arbeit der Christian-Liebig-Stiftung e.V. eine Herzensangelegenheit, weil Bildung der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben ist. Seit 20 Jahren kümmert sich ein engagiertes Team vorbildlich um bessere Zukunftschancen für junge Menschen auf dem afrikanischen Kontinent. Meine Gratulation! Ich freue mich, die Arbeit der Stiftung auch weiterhin als Kurator begleiten zu dürfen.“

„Dem sinnlosen Tod meines Kollegen Christian Liebig doch noch einen Sinn zu geben hat mich die vergangenen 20 Jahre angetrieben. Immer wieder stelle ich mir vor, wie er aus seiner anderen Welt auf unsere Arbeit schaut. Ich bin sicher, er wäre gerne dabei, würde sofort mit anpacken und hätte vielleicht sogar seine Zelte in Afrika aufgeschlagen. Heute könnte er dann, der Reporter, eine Erfolgsgeschichte schreiben. Denn aus nächster Nähe erkennt man am besten, wie wichtig und wertvoll Bildung für die Kinder dort ist. Und das treibt uns alle weiter an.“

„Für mich ist die Christian-Liebig-Stiftung e.V. ein lebendiges Beispiel dafür, wie auch aus tragischen Ereignissen Gutes erwachsen kann. Ich bin froh und stolz, am Vermächtnis eines geschätzten Kollegen und Freundes mitwirken zu dürfen. Die CLS und die seit zwei Jahrzehnten andauernde engagierte Arbeit des gesamten Teams sind ein Teil meines Lebens geworden, den ich keinesfalls missen möchte.“

FOCUS

„Ich erinnere mich noch gut an die Schockstarre in der Redaktion, damals, als die Nachricht von Christians tragischem Tod im Irak Gewissheit wurde. Heute, 20 Jahre später, hat die Stiftung in seinem Namen so viel Hoffnung in die Welt getragen. Sie hat vor allem Kindern in einer von Armut und Katastrophen gebeutelten Region mit dem Bau von Schulen und Internaten ein würdevolles Leben ermöglicht und Zukunftschancen geschenkt. Afrika war Christian privat und als Journalist immer ein besonderes Anliegen gewesen. Aus Trauer sind couragierte Projekte entstanden – er wäre so stolz auf diese Arbeit.“

Sandra Faskerty

„Die Arbeit der Christian Liebig Stiftung berührt mich aus mehreren Gründen. In den vergangenen 20 Jahren hat sie nicht nur unglaublich vielen Kindern und Jugendlichen eine wirkliche Chance im Leben geboten, sie hat uns auch bewusst gemacht wie viel man erreichen kann. Beatrice von Keyserlingk hat mich durch Ihren unermüdlichen Einsatz und ihre positive Art nachhaltig beeindruckt.“

„20 Jahre Christian-Liebig-Stiftung, 20 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Kraft, Begeisterung und die notwendige Solidarität.“

„Christian Liebig habe ich leider nicht persönlich kennengelernt. Aber ab der Trauerfeierlichkeit im Kaisersaal der Münchner Residenz habe ich sein persönliches Umfeld kennen und schätzen gelernt: Seine Eltern und seine Verlobte Beatrice Gräfin von Keyserlingk. Dieses sympathische und engagierte Umfeld hat mir die Situation Malawis und die Schul- und Brunnen-Projekte in diesem armen Land nähergebracht. Dafür lohnt es sich einzustehen! Mit diesem Projekt lebt Christian Liebig weiter.“

FOCUS

„Ich habe mit Christian Liebig bei FOCUS zusammengearbeitet. Er war ein engagierter, herzensguter Kollege. Sein tragischer Tod im Irak hat uns damals alle sehr getroffen. Es ist schön zu sehen, dass sein Engagement für Afrika in der Christian-Liebig-Stiftung e.V. schon seit 20 Jahren weiterlebt. Die Stiftung ist klein genug, um wirklich nah an den Menschen zu sein. So kann sie Kindern in Malawi und Mosambik persönlich und gezielt helfen. Und sie ist groß genug, um echte Fortschritte zu erreichen in Sachen Bildung und Mädchenförderung. Da macht meine Spende wirklich einen Unterschied – in Gedenken an Christian.“

„Das gesamte Team der Christian-Liebig-Stiftung e.V. ist seit der Gründung mit großer Präsenz und beeindruckendem Engagement dabei. Als Kuratoriumsmitglied der ersten Stunde wurden mir in den jährlichen Sitzungen alle Fragen stets umfassend und gut beantwortet, meine Reiselust mit Berichten und Bildern geweckt. Viele hilfreichen Ideen wurden aus diesen Treffen geboren, das bereitet mir persönlich viel Freude. Ich konnte bislang jede Entscheidung des Vereinsvorstands vollumfänglich befürworten und habe ausschließlich Anerkennung und Lob für die Arbeit des Vereins.“

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