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Die Werkstatt an der CLSS steht. Die Räume sind fertig, Werkzeuge sind angeschafft, Sägen, Hobel und Arbeitsflächen warten auf ihren Einsatz.
Doch eine Werkstatt entsteht nicht allein durch Mauern und Maschinen.
Als die Idee entstand, ging es um mehr als Handwerk. Es ging um praktische Bildung. Darum, Schülerinnen und Schülern einen Raum zu geben, in dem sie nicht nur zuhören, sondern arbeiten. Nicht nur Theorie lernen, sondern Dinge mit den eigenen Händen schaffen.
In Malawi ist das keine Selbstverständlichkeit.
Die Werkstatt ist schon fast fertig.
Die wirtschaftliche Situation im Land hat sich in den vergangenen Jahren verschärft. Schulgebühren wurden staatlich abgeschafft, was zunächst nach einem Fortschritt klingt. Doch vielerorts fehlen nun die Mittel, um Schulen überhaupt zu finanzieren. Reparaturen werden verschoben, Budgets gekürzt, Spielräume enger.
Das wirkt sich auch auf die Werkstatt aus.
Praktische Bildung braucht Material. Sie braucht Planung. Und sie braucht ein tragfähiges Konzept, das über einzelne Projekte hinausgeht. Eine Werkstatt ist kein Selbstläufer.
Fleißige Arbeiter errichten die Werkstatt an der CLSS
An der CLSS soll die Werkstatt künftig für Werkunterricht genutzt werden. Ein Lehrer arbeitet derzeit an einem Konzept, das praktische Inhalte fest im Schulalltag verankern soll. Ziel ist es, handwerkliche Grundlagen zu vermitteln, strukturiertes Arbeiten zu fördern und Schülerinnen und Schülern Fähigkeiten mitzugeben, die über den Klassenraum hinausreichen.
Gleichzeitig wird geprüft, wie Materialeinsatz und Kosten realistisch kalkuliert werden können. Die Werkstatt ist nicht das Ende eines Projekts, sondern der Beginn eines Entwicklungsprozesses.
Sie steht.
Jetzt muss sie wachsen.
Fotos: Ivan Chevillotte