Wartung in lokalen Händen
Damit die Solaranlage auch in Zukunft zuverlässig funktioniert, wurden zwei Mitarbeitende vor Ort – darunter eine Frau, was in Malawi immer noch besonders ist – speziell für die Wartung der Anlage geschult. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Technik einwandfrei läuft und kleinere Reparaturen durchgeführt werden. Zusätzlich hat die Schule einen Sicherheitsdienst eingestellt, um die Anlage vor Diebstahl zu schützen.
Gemeinsam finanziert, nachhaltig umgesetzt
Die Kosten des Projekts belaufen sich auf umgerechnet rund 23.000 Euro. Der Großteil der Hardware wurde von ProCent finanziert, die etwa 17.000 Euro beisteuerten. Den restliche Betrag hat die Organisation Sopowerful übernommen, die auch die Installation vor Ort koordinierte. Die Christian-Liebig-Stiftung e.V. spielte bei diesem Projekt eine zentrale Rolle als Vermittler: Sie stellte den Kontakt zu Pro Cent her, wodurch das Projekt ins Rollen kam.
Das Solarprojekt in Nkuyu zeigt eindrücklich, wie nachhaltige Energieversorgung nicht nur das Lernen, sondern auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit und Sicherheit fördern kann. Es ist ein wichtiger Schritt, um die Zukunft der Schule und der Menschen zu verbessern.